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Weltnaturkonferenz: Kann die Tierwelt noch gerettet werden?

Veröffentlicht am 03.11.2026 von ARTE "Mapping the World" - Ansicht die Kommentare

Ein verheerendes Verhältnis: Für jeden Dollar, der weltweit in den Naturschutz fließt, werden 30 Dollar für seine Zerstörung ausgegeben. Die ARTE-Sendung Mit offenen Karten zieht anlässlich der COP17 in Jerewan eine kritische Bilanz des globalen Artenschutzes.

Bei der COP17 zur biologischen Vielfalt in Jerewan (Armenien) fand UN-Generalsekretär António Guterres klare Worte für das massive finanzielle Ungleichgewicht beim globalen Naturschutz. Während die internationale Gemeinschaft im Kunming-Montreal-Abkommen das ehrgeizige „30x30“-Ziel festgeschrieben hat – den Schutz von 30 % der Land- und Meeresflächen bis 2030 –, hinkt die Realität den Versprechen weit hinterher.

Die kartografische Analyse von ARTE verdeutlicht die drängendsten vom Menschen verursachten Krisen: fortschreitende Wüstenbildung, industrielle Ausbeutung der Natur, Überfischung und die Zunahme verheerender Waldbrände. Diese Faktoren treiben das sechste Massenaussterben der Erdgeschichte unaufhaltsam voran.

Doch die Sendung zeigt auch, dass politischer Wille wirkt: Wo der Mensch der Natur echten Schutz gewährt, erholt sie sich erstaunlich schnell. Beispiele wie das Meeresreservat Carry-le-Rouet in Frankreich oder die Tigerschutzzonen in Indien beweisen, dass gezielte Investitionen und strenge Schutzgebiete biologische Oasen wiederbeleben können. 

Für Ecofund ist dies der klare Beweis: Jeder grüne Beitrag zählt.


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